Bereiterin und Physiotherapeutin – warum diese Kombination

 

Als gelernte Bereiterin bin ich seit 1993 im Beruf der Bereiterin tätig.

Meine Bemühung als Bereiterin ist, jedes Pferd entsprechend seiner Möglichkeiten zu fördern, egal, ob das ein Turnier,- oder ein Freizeitpferd ist.

Auch, wenn nicht jedes Pferd mit einem optimalem Gebäude ausgestattet ist, sollte der (Be)reiter bemüht sein, das Pferd in seinen Möglichkeiten bestmöglich zu fördern und unterstützen ohne es durch falschen Ehrgeiz zu überfordern.

Nicht jedes Pferd wird es in den Sport schaffen, kann aber auch mit weniger Potential ausgestattet ein toller Freizeitpartner für seinen Reiter sein.

Es ist nicht wichtig, ob ein Pferd im Sport, mit dem Kind in der Reithalle oder nur ins Gelände geht, gesund und beweglich muss es für alle Anforderungen sein.

In meinen mehr als 25 Jahren als Berufsreiter begegneten mir aber auch sehr viele Pferde, mit unerklärlichen Problemen.
Tierärztlich sind sie oft untersucht und es wurde nichts gefunden. Trotzdem ist das Gefühl des Reiters  nicht so, wie es sein sollte.

Der Ansatz war oft schwierig. oft standen wir vor der Frage: ” Wer kann uns helfen und vor allem, wann bekommen wir jemand her?”

Als Bereiter hätte ich oft gerne noch besser unterstützend eingewirkt, wenn ich merkte, dass ein Pferd eigentlich will aber nicht kann. Dafür fehlte mir aber das Physiotherapeutische Wissen und einen Therapeuten herzubekommen, der mit einem auf derselben Wellenlänge war und zeitnah kommen konnte und sich dann noch die Zeit nahm, sich die Probleme beim Reiten anzuschauen, war oft nicht so einfach.

So reifte der Plan, die Ausbildung selbst zu machen und damit den Beritt und den Unterricht zu unterstützen.

Nun ist es also soweit.

Ich habe die Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin abgeschlossen und ärgere mich oft schon darüber, das nicht schon viel früher gemacht zu haben.

Oft kann ich meine eigenen und meine Berittpferde schon allleine mit ein paar geschickten Griffen, einer individuellen Stresspunktmassage oder gezielten Mobilisationen und Dehnungen optimal auf das Training vorbereiten, so dass ich seitdem deutlich bessere Trainingserfolge erzielen kann.

 

Inzwischen kann ich auch viele Probleme der Pferde aus eigener, schmerzhafter und langwieriger Erfahrung nachvollziehen

Nach einem Reitunfall war ich auch körperlich wiederhergestellt, so sagten es jedenfalls die Röntgenbilder. Bewegen konnte ich mich aber trotzdem nicht, und vor allem nicht schmerzfrei.

Wäre ich ein Pferd gewesen, hätte ich den Stempel „austherapiert“ bekommen, oder wäre gezwungen worden, Bewegungen auszuführen, die ich definitiv nicht kann, weil ich ja offiziell gesund war.

Die eigenen Erlebnisse haben ein Umdenken bei mir hervorgerufen und ich weiß, dass es das Schlimmste ist, eigentlich zu wollen, aber nicht zu können.
Nur mit dem Unterschied, dass ich es den Therapeuten sagen konnte und mir geglaubt wurde.
Einem Pferd wird oft Unwillen vorgeworfen, und die Folgen sind dann für das Pferd unerträglich.

Gut, dass ich nie aufgehört hatte zu kämpfen und bei der Matrix-Rhythmus-Therapie in Institut Dr.Randolls gelandet bin.
Mein Verdacht, dass meine Probleme, die ja eindeutig nicht knöchern waren, sondern rein aus der verspannten Muskulatur entstanden und so zu immensen Fehlhaltungen und den daraus resultierenden Schmerzen führten, wurde hier bestätigt.

Nach mehreren Behandlung von Eva Büchel und Dr. Randoll war ich schmerzfrei und beweglich und kann das mit gezielten Training und regelmäßigen Matrix-Rhythmus-Behandlungen bis heute erhalten und ständig weiter verbessern.

Mit meiner Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin möchte ich meine eigenen Erfahrungen an die Pferde weitergeben.

Die Hauptstütze in meiner Arbeit wird hier auch die Anwendung der Matrix-Rhythmus-Therapie sein, die mir dabei helfen wird, Pferde wieder in ein Wohlbefinden zu führen und sie somit auch als Reitpferd wieder belastbar machen kann.

Im Rahmen der Physiotherapie kann ich neben der Matrix-Therapie verschiedene andere Maßnahmen am Pferd durchführen, die langfristig dazu führen können, dem Pferd wieder zu seiner normalen Beweglichkeit zu verhelfen.

Gerne erstelle ich gemeinsam mit dem Besitzer einen Aufbauplan, so dass das Pferd wieder in einen guten Trainingszustand kommt.

Auch komplette Reha-Aufenthalte für einen gewissen Zeitraum, in denen dann Physiotherapie und Training gemeinsam angewendet werden, sind auf Anfrage möglich.

Bei ganz unklaren Problemen gibt gibt es auch die Möglichkeit die Thermografie einzusetzen.

Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung zur DIPO Pferdephysiotherapeutin werde ich mich weiterhin  regelmäßig fortbilden um Ihnen und Ihrem Pferd die Behandlungen immer nach dem aktuellsten Stand der Erkenntnisse anbieten zu können.

Meine Ausstattung entspricht ebenfalls dem neuesten Stand der Technik und wird regelmässig erweitert.

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