Noch ein Buch auf dem riesigen Buchmarkt?

Tatsächlich wäre ich eigentlich nie auf die Idee gekommen ein eigenes Buch zu schreiben. Wer traut sich das auch schon zu? Also ich eigentlich nicht….

Aber andererseits muss man vielleicht auch  mal etwas machen, das einem nicht so leicht fällt, denn wie heißt es so schön: ” Wer immer das tut, was er schon kann, wird immer das bleiben, was er ist”

Nun schreibe und erzähle ich ja immer schon gerne.

Dafür hat wahrscheinlich mein Ausbildungsbetrieb in den 90er Jahren den Grundstein gelegt. Eine unserer Hauptbeschäftigungen war nämlich die Ausbildung von (damals hieß es noch so) Reitwarten und Amateurreitlehrern und Reitabzeichen aller Klassen.

Ich war 16 Jahre alt und wurde vor die Gruppen erwachsener Menschen gestellt, um ihnen die ungeliebte Theorie beizubringen. Das war schon eine Aufgabe, denn ernst genommen hat mich natürlich keiner.

Damals habe ich gelernt, das was keiner freiwillig macht, nämlich trockene Theorie zu büffeln, einigermassen anschaulich zu verpacken und es möglichst lebendig rüberzubringen.

Das zog sich so durch mein Reitlehrerleben.

Ich liebe es heute  noch in unseren Ferienkursen Theorie zu machen und versuche unsere Kiddies mitzunehmen, miteinzubeziehen und eine interessante Stunde draus zu machen, die nicht in negativer und langweiliger Erinnerung bleibt. Dafür werden bei uns auch mal Pferde angemalt. 😉

Wahrscheinlich kam mir daher auch in meiner langen Krankenzeit die Idee den Blog zu schreiben.

So konnte ich wieder meine Theorie loswerden, ohne überhaupt im Stall zu sein. Und er wurde tatsächlich sehr gerne gelesen. Mit Team Kaupp fing also alles an. Der Höhepunkt war dann tatsächlich die Auszeichung des Blogs mit dem Silbernen Pferd beim CHIO in Aachen. Was für ein toller Erfolg.

Aber das Leben geht weiter. Ich war wieder gesund. Die Zeit zuhause wurde weniger, die Blogbeiträge auch. Es ging wieder mehr in die Realität. Und so stellte ich den Blog ein. Es gibt ihn zwar noch zum Nachlesen, aber er wird nicht mehr aktualisiert.

Langweilig wird das Leben aber nicht, denn nach Krankheit kam Corona

Corona sorgte dafür, dass ich meine Workshops und Theorieeinheiten nicht mehr live vor den Kunden halten konnte und ich stieg auf online Workshops um.

Das war auch ein tolles Tool, um viele Leute zu erreichen. Allerdings ist das meiner Meinung nach ein saisonbedingtes Tool. Denn im Sommer hat keiner Lust zuahuse vor dem Laptop zu sitzen, da zieht es alle in den Stall.

Deshalb wird es die Workshops ab Herbst wieder geben, wenn die Tage kürzer werden und wir es uns abends im Büro gemütlich machen.

Für zwischendurch und zum Mitnehmen habe ich euch jetzt dieses Buch geschrieben.

Das könnt ihr mit in den Stall nehmen, auf der Koppel lesen und nebenbei gleich mal ein paar Sachen am Pferd ausprobieren.

Vieles, das im Buch steht, werden meine Instagram und Blogfollower schon gehört haben, aber ich wollte mal alles in einem zusammenfassen. Und nun ist es fertig, mein erstes Buch, dem noch mindestens 1-2 weitere folgen werden, denn Ideen habe ich noch genug.

Ich möchte gar nicht zu viel vorweg nehmen, aber bevor man ein Buch kauft, möchte man ja gerne einen Blick reinwerfen.

Ich persönlich habe sehr viele Bücher in meinem Regal stehen. Leider sind da auch einige dabei, die inhaltlich und grafisch  sicher toll sind, aber sich für mich nicht gut lesen lassen. Denn ein Buch muss auch immer zum Leser passen.

Deshalb ist es gut, dass so viele verschiedene Leute Bücher schreiben, so kann jeder das finden, was vom Stil her zu einem passt.

Ich beschreibe euch kurz meinen Stil:

Den würde ich jetzt bewusst als Einfach beschreiben und das hat einen Hintergrund.

Ich selbst hatte ja durch Familie, Job usw. nie die Zeit wirklich mehrere Stunden am Stück konzentriert zu lesen. Da musste man immer wieder aufhören, irgendetwas anderes machen, wieder neu anfangen usw. Deshalb brauchte ich Bücher, die einfach waren. Man musste, wenn man es weggelegt hatte, schnell wieder reinkommen. Kapitel mussten kurz und knackig sein und es musste sich einfach einprägen.

Genau so habe ich versucht meins zu schreiben.

Kurz und mit vielen Bildern zur Erklärung, aber so, dass man immer wieder schnell reinkommt.

Wer es wissenschaftlicher möchte, für den gibt es Fachbücher. Dazu zähle ich meins ganz klar nicht. Es ist ein schnelles Nachschlagwerk für die Praktiker am Pferd.

Dafür habe ich ein anderes Tool für euch mit eingebaut. Das zeige ich euch gleich.

Jetzt zeige ich euch erstmal das Inhaltsverzeichnis, denn dann könnt ihr schon einen Einblick bekommen, ob euch das interessiert.

 

Ja, das ist es nun.

Ihr findet meine Gedanken, was man rundum für sein Pferd Gutes tun kann,  denn nur massieren zu können reicht ja nicht aus, wenn danach der unpasssende Sattel wieder draufgelegt wird, oder das zu kurze Stirnband die Trense hinter die Ohren zieht. Dann sind die Verspannungen, die ihr gerade wegmassiert habt ganz schnell wieder da. Ich versuche also euren Blick zu schulen für alles, was überhaupt zu Problemen führen könnte, denn wir wollen ja auch Ursachen abstellen.

Ursachen für Probleme können sowohl aus unpassendem Zubehör, schlechtem Management, oder auch exterieurbedingten Hintergründen entstehen.

Darauf versuche ich euren Blick zu lenken.

Als nächstes erkläre ich euch die Techniken, mit denen ihr arbeiten könnt. Teilweise sind diese bebildert, aber das reicht mir nicht. Deshalb habe ich euch kurze Videos dazu gemacht, die euch die Techniken in bewegten Bildern mit Erklärungen zeigen. Die könnt ihr mittels QR Code mit eurem Handy abrufen und sie direkt am Pferd ausprobieren.

So arbeiten wir uns einmal von vorne nach hinten, von oben nach unten durch unser gesamtes Pferd.

und ich hoffe natürlich, dass ich euch damit so weit mitnehmen kann, dass es euch leichter fällt euch selbst ans Pferd zu trauen, eure Fingerfertigkeit zu schulen und euren Umgang mit dem Pferd nicht mehr nur auf das Reiten und Putzen zu beschränken.

Natürlich ersetzt das Buch keinen Therapeuten, aber ein Buch übers Reiten ersetzt ja auch keinen Reitlehrer. Es soll einfach nur ein Hilfsmittel für euch sein. Ein Nachschlagewerk und ein kleiner Ratgeber.

Ich bin total gespannt wie es bei euch ankommt und freue mich auf den Verkaufsstart nächste Woche.

Während der Verkauf des ersten Buches startet, sitze ich schon am nächsten Buch, in dem ich auf die Grundlagen des Trainings mit vielen Trainingsbeispielen und Ideen eingehen werde, denn ohne Training nützt euch die beste Massage nichts. Wir wir ja wissen bedingt eins das andere. Nur lockere Muskulatur ist trainierbar, deshalb ist das die Grundvorraussetzung. Das Training hinterher muss aber natürlich auch erfolgen, denn nur durch gezielte Trainingsreize wird sich Muskulatur aufbauen.

 

 

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